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Was bedeutet Judo?
Das Wort Judo setzt sich aus den beiden Silben "ju" und "do" zusammen. Während "ju" für Sanftheit oder auch Nachgeben steht, bedeutet "do" der Weg oder auch Prinzip. Judo bedeutet also soviel wie "sanfter Weg" oder "das Prinzip des Nachgebens", um auf diese Weise den Sieg davonzutragen.
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Geschichte des Judo
Judo entstand aus dem viel älteren Jiu-Jitsu (nicht zu verwechseln mit Ju Jutsu). Jiu-Jitsu bedeutet in etwa "sanfte Kunst". Enthalten waren Techniken, die auf die Samurai im aristokratischen Japan des 4. bis 12. Jahrhunderts zurückgehen. Dazu zählten Würfe, Schlag- und Tritttechniken, aber auch Würgen, Festhalten und Verdrehen von Gelenken. Im Jahre 1882 gründete Jigoro Kano seine eigene Judo-Schule, den Kodokan (Ort zum Studium des Weges). Aus dem Jiu-Jitsu beseitigte er alle gefährlichen Techniken wie Schlag-, Tritt und Kleingelenkhebel, so dass man Zweikampfsport betreiben konnte ohne sich ernsthaft zu verletzen. Er nannte diesen Sport Judo.
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Was macht man beim Judo?
Judo ist eine Vollkontaktsportart. Ein Judoka erlernt Wurf-, Hebel-, Würge-, Halte-, und Falltechniken. Durch Trainingsbereiche wie Kondition, Reaktionsschnelligkeit und Bewegungskoordination wird auch die Entwicklung der Persönlichkeit geschult. Auch charakterliche Eigenschaften (Konzentrationsfähigkeit, Verantwortungsübernahme für den Gegner) werden dadurch gefördert. Das Training findet auf Matten (Tatami) statt. Das durch regelmäßiges Training erlangte Können kann bei Judo-Wettkämpfen (Shiai) oder im Training (Randori) angewandt werden.
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Judo in Deutschland
Judo gibt es in Deutschland seit 1906. Die Initiatoren des deutschen Judo waren Erich Rahn und Alfred Rhode. Judo ist heute als Wettkampfsportart anerkannt und seit 1964 (Männer) bzw. 1992 (Frauen) olympisch. Bisher konnten fünf deutsche Judoka den Olympiasieg erkämpfen:
| 1980 |
Dietmar Lorenz |
| 1984 |
Frank Wieneke |
| 1996 |
Udo Quellmalz |
| 2004 |
Yvonne Bönisch |
| 2008 |
Ole Bischof |
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